6. April 2022
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AWO im Kreis Heinsberg präsentiert auf Education Möglichkeiten der Pflegeausbildungen 1

Nach pandemiebedingter zweijähriger Pause fand am 31. März endlich wieder die AOK-Education-Berufsstarter-Messe in der Festhalle Oberbruch statt. Viele Schulen nutzten diese Gelegenheit, damit sich ihre Schüler über verschiedene Ausbildungsbetriebe, Berufe und Arbeitsbereiche informieren konnten.

Auch die AWO im Kreis Heinsberg beteiligte sich mit einem Stand und präsentierte die Ausbildungsberufe Pflegefachfrau / Pflegefachmann und Familienpfleger*in, die über das Institut für Pflege und Soziales ausgebildet werden und durch Boris Stropnik, Schulleiter Familienpflege, vor Ort vertreten wurden. Astrid Frese, Leitung Team Pflege, informierte die Standbesucher über die Ausbildung, BFD oder FSJ (zur Orientierung und Vorbereitung) in den zahlreichen Pflegeeinrichtungen der AWO im Kreis Heinsberg sowie über die vielfältigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und den damit verbundenen beruflichen Perspektiven.

Die generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau/Pflegefachmann ist ein pflegespezifischer Ausbildungsgang. Pflegefachleute betreuen und versorgen Menschen in allen Versorgungsbereichen der Pflege. Vorgesehen ist eine mindestens zweijährige generalistische Ausbildung mit einer möglichen einjährigen „Vertiefung“ in den Bereichen Altenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Wer die generalistische Ausbildung im dritten Ausbildungsjahr fortsetzt, erwirbt den Abschluss zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann. Diejenigen, die ihren Schwerpunkt im dritten Ausbildungsjahr in der Pflege alter Menschen oder in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen wählen, schließen ihre Ausbildung als Altenpfleger*in oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in ab.

Die 3-jährige Ausbildung zum/zur Familienpfleger*in ist breit gefächert. Schwerpunkte der Ausbildung in der Familienpflege sind der Hauswirtschaftliche Bereich, die Säuglings-, Kinder- und Krankenpflege, der erzieherische Bereich und der allgemeine soziale Bereich. Nach der Ausbildung bieten sich vielfältige Einsatzbereiche: Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen, psychisch erkrankten Menschen, behinderten Menschen bzw. Menschen in besonderen Lebenslagen.

Natürlich gab es am Messestand der AWO auch interaktive Angebote. Bei einem Geschicklichkeitsspiel, das bei den Standbesucher*innen sehr gut ankam, gab es kleine Preise zu gewinnen. Zudem bestand die Möglichkeit, verschiedene Augenkrankheits-Simulationsbrillen auszutesten. So konnten die Jugendlichen über ihre Selbsterfahrung Verständnis und Toleranz gegenüber sehbehinderten Menschen entwickeln; denn schließlich ist Verständnis und Toleranz in sozialen Berufen eine wichtige Kernkompetenz.

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