AWO Heinsberg Angebot Ausbildung und Zukunft

Ausbildung & Zukunft

Kurs 2022404

Personen, die in der professionellen Betreuung von Kindern bzw. als Tagesmutter/Tagesvater tätig werden wollen, müssen bei für ihren Wohnsitz zuständigen Jugendamt eine Anerkennung sowohl ihrer persönlichen als auch fachlichen Befähigung beantragen. Die fachliche Qualifizierung können Sie durch erfolgreiche Teilnahme an diesem Kurs erlangen.

Ab 2020 soll jede Tagespflegeperson eine Gesamtqualifizierung von 300 UE vorweisen, um die Pflegeerlaubnis zu er- bzw. zu behalten. Außerdem fördert diese Qualifizierung die Anschlussfähigkeit an andere pädagogische Ausbildungsberufe.

Inhalt: Die Ausbildung erfolgt in zwei Teilen nach den Vorgaben des Deutschen Jugendinstituts und des Bundesverbands für Kindertagespflege. Die ersten 160 UE finden im Rahmen der Basisqualifizierung statt, dazu kommt ein Praktikum (80 Std.). Die tätigkeitsbegleitende Qualifizierung im Anschluss umfasst die restlichen 140 UE.

Zielgruppe: BerufsrückkehrerInnen, Personen, die in pädagogischen Bereichen tätig sind oder sein wollen

Kursleitung: Silvia Siebert-Pollack, Astrid Leibel

Ort: Waschkaue, Am Wasserturm 22, 52531 Übach-Palenberg

Termine: vom 23.03.2022 bis zum 01.03.2024; insgesamt 300 Unterrichtsstunden; die konkreten Kursdaten entnehmen Sie bitte dem Flyer unter Downloads

Gebühr: 2.637,67 €. Ab dem 1. August 2020 wird diese Qualifizierung mit 2000 € pro Person durch das Jugendamt gefördert!

160+ Anschlussqualifizierung: Bereits tätige Kindertagespflegepersonen mit einer Grundqualifizierung nach dem DJI-Curriculum, haben die Möglichkeit, an die Qualifizierung nach dem QHB anzuschließen. Dazu ist ein Quereinstieg zum tätigkeitsbegleitenden Qualifizierungteil (140 UE) zzgl. 2 Einstiegsmodulen (16 UE) notwendig.

Die Ausschreibung dazu finden Sie weiter unten.

Kurs 2023509

Inhalte: Mitmachen, mitreden, mitarbeiten – egal ob ein Mensch eine Behinderung hat oder nicht. Darum geht es beim Begriff Inklusion. In der Schule bedeutet Inklusion also, Kinder mit und ohne Förderbedarf lernen gemeinsam. Die Inklusionsassistenz ist aus diesem Grund ein wesentlicher Bestandteil bei der Unterstützung von Kindern mit Förderbedarf in Schulen.

Wir wollen Ihnen mit dieser Basisqualifikation unerlässliches Handwerkszeug mit auf den Weg geben. Das macht es für Sie einfacher, Situationen einzuschätzen und im Umgang mit den Kindern, Eltern, Erzieher*innen und Lehrer*innen professionell handeln zu können.

  • Sichererer Umgang mit Kindern, Eltern, Erzieher*innen, Lehrer*innen
  • Pädagogische Grundlagen
  • Kenntnisse zur Inklusion
  • Wissen über die kindliche Entwicklung
  • Handlungsstrategien entwickeln und deren praktische Umsetzung in Kita und Schule besprechen
  • Einblick in Behinderungsbilder
  • Kommunikation
  • Handlungsstrategien entwickeln
  • Reflexion des eigenen Handelns
  • Themen vorbereiten oder vertiefen

Der Kurs umfasst 44 UE Präsenszeit und 26 UE Selbstlerneinheiten, in der zu Hause Unterrichtsinhalte erarbeitet werden sollen. Den Abschluss bildet eine kleine Rückschau der Teilnehmer*innen auf ihr erworbenes Wissen und die Umsetzung in die Praxis.

Zielgruppe: tätige und zukünftige Inklusionsassistenten

Dozentinnen: Silvia Sievert-Pollack, Elke Buckert

Ort: Waschkaue, Am Wasserturm 22, 52531 Übach-Palenberg

Termine:

neue Termine in 2023 (wird noch bekannt gegeben)

Gebühren: wird noch bekannt gegeben (Mindestteilnehmerzahl 12, Max. 16 TN)

Kurs 2023405

Inhalt: Der Erste-Hilfe-Lehrgang ist eine Grundlage der betrieblichen Ausbildung für Ersthelfer im Betrieb nach VBG 109 des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaft. Er stellt einen Grundlehrgang dar und muss regelmäßig alle zwei Jahre aufgefrischt werden.

Zielgruppe:

• Neue Mitarbeiter*innen, die zum/zur Ersthelfer*in ausgebildet werden sollen
• Mitarbeiter*innen deren letzter Erste Hilfe Fortbildung über zwei Jahre her ist.

Ausbilder*in:

BIS Bildungsinstitut für Sozialberufe und Erste Hilfe
Gerbergasse 8
52511Geilenkirchen

Ort: Waschkaue, Am Wasserturm 22, 52531 Übach-Palenberg

Termine: 09.03.2023 / 9:00 bis 16:00 Uhr

Kosten: Kosten: 44,50€ (inklusive 7,50€  Verwaltungspauschale)

Unter bestimmten Voraussetzungen wird die Gebühr von der Berufsgenossenschaft bzw. der Landesunfallkasse übernommen. Grundsätzlich wird eine Verwaltungspauschale von 7,50 € erhoben

Kurs 2023406

Inhalt: Auffrischung der Kenntnisse aus dem Erste Hilfe Ausbildung (Grundlehrkurs)

Zielgruppe: ausgebildete Ersthelfer, deren Erste Hilfe Ausbildung (Grundlehrkurs) aufgefrischt werden muss. (Hinweis: Der erste Hilfe (Grundkurs) muss alle zwei Jahre aufgefrischt werden.)

Ausbilder*in:

BIS Bildungsinstitut für Sozialberufe und Erste Hilfe
Gerbergasse 8
52511Geilenkirchen

Ort: Waschkaue, Am Wasserturm 22, 52531 Übach-Palenberg

Termine: 09.05.2023 / 9:00 bis 16:00 Uhr

Kosten: 44,50€ (inklusive 7,50€  Verwaltungspauschale)

Unter bestimmten Voraussetzungen wird die Gebühr von der Berufsgenossenschaft bzw. der Landesunfallkasse übernommen. Grundsätzlich wird eine Verwaltungspauschale von 7,50 € erhoben

 

Kurs 2021401

Für bereits tätige Kindertagespflegepersonen, die eine Grundqualifizierung nach dem DJI-Curriculum abgeschlossen haben, besteht die Möglichkeit, diese auf die neue Qualifizierung nach dem QHB (300 UE) zu erweitern. Die ‚160+ Anschlussqualifizierung‘ ist eine tätigkeitsbegleitende Qualifizierung und so ausgelegt, dass praxiserfahrene Kindertagespflegepersonen auf ihren bereits erworbenen Fähigkeiten aufbauen können.

Inhalt:

9 Module Aufbauqualifizierung

zzgl. 40 UE Selbstlerneinheiten

Lernergebnisfeststellung

Die Qualifizierung erfolgt nach den Vorgaben des Deutschen Jugendinstituts und des Bundesverbands für Kindertagespflege. Das Zertifikat ist bundesweit anerkannt.

Voraussetzungen:

  • Nachweis über eine Qualifizierung von mind. 160 UE
  • Praxiserfahrung als Kindertagespflegeperson, mind. Praktikum
  • Es liegt eine Konzeption für Ihre Kindertagespflegestelle vor

Kursleitung: Silvia Siebert-Pollack, Astrid Leibel

Ort: Waschkaue, Am Wasserturm 22, 52531 Übach-Palenberg

Termine: vom 03.12.2021 bis zum 24.03.2023; insgesamt 140 Unterrichtsstunden; die konkreten Kursdaten entnehmen Sie bitte dem Flyer unter Downloads

Gebühr: 849,60 €

(Eventuelle Voll- oder Teilfinanzierung über Bildungsgutsscheck oder -prämie möglich)

Qualifizieren und in der Kita arbeiten

Gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte sind die Garanten für mehr Qualität in der frühen Bildung.

Mit der Qualifizierung bieten wir pädagogischen Mitarbeitenden in Kindertageseinrichtungen die Chance sich beruflich weiter zu entwickeln und als pädagogische Fachkraft in der Kita zu arbeiten.

Aber was muss man eigentlich können, um Kindern das mit auf den Weg zu geben, was sie für ihre Zukunft brauchen?

Die Kindertagesstätte ist die erste Institution, in der Kinder mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen gemeinsam gefördert werden.

Die Anerkennung von Unterschiedlichkeit und Akzeptanz statt Ausgrenzung ist die wichtigste Orientierung für diese Aufgabe.

Kinder lernen mit spielerischer Selbstverständlichkeit in unsere freiheitliche, demokratische Gesellschaft hineinzuwachsen. So werden sie zu mündigen Trägern von Rechten und zu aktiven Mitgliedern der Gesellschaft. Partizipation verstehen wir als ein Grundrecht der Kinder sich zu beteiligen. Die partizipative Begleitung der Kinder im Alltag setzt voraus, die Interessen, Anliegen und Meinungen der Kinder zu erkennen und ernst zu nehmen.

Kinderschutz, Partizipation und Kinderrechte sind tragende Elemente der Qualifizierung. Kitas zu einem demokratischen Ort zu entwickeln und die dialogische und respektvolle Beziehung zwischen Erwachsenen und den Kindern zu stärken – das ist unser Ziel.

Wir unterstützen Sie dabei, ihre verantwortungsvolle Aufgabe als pädagogische Fachkraft sicher und professionell erfüllen können.

Zielgruppe

Diese Qualifizierungsmaßnahme richtet sich an folgende Berufsgruppen (Personalverordnung vom 4. August 2020):

  • In Teil 1 der Personalverordnung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 4: Personen, die die erste Staatsprüfung bzw. einen Masterabschluss für das Lehramt an Grundschulen erfolgreich absolviert haben
  • In Teil 2 der Personalverordnung gemäß § 10 Abs. 3: Personen, die innerhalb der Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher den fachtheoretischen Prüfungsteil der Ausbildung vor mehr als vier Jahren erfolgreich abgeschlossen haben, aber im Anschluss daran kein Berufspraktikum mit fachpraktischer Prüfung abgeleistet haben und somit über keine staatliche Anerkennung verfügen.
  • In Teil 3 der Personalverordnung gemäß § 11 Abs. 2: Personen mit einer abgeschlossenen logopädischen, motopädischen, physiotherapeutischen, ergotherapeutischen, theaterpädagogischen, kulturpädagogischen, musikpädagogischen Ausbildung, Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Religionspädagogik oder Bildungswissenschaft.

Die nachgewiesene Qualifizierungsmaßnahme kann ebenfalls als Nachweis der notwendigen Fortbildungsmaßnahme für folgende Personen dienen:

  • In Teil 1 der Personalverordnung gemäß § 8: Personen mit einer Ausnahmegenehmigung der Landesjugendämter für den Einsatz als Fachkraft
  • In Teil 3 der Personalverordnung gemäß § 11 Abs. (5) in Verbindung mit § 2 Abs.(4): Personen, die als Ergänzungskräfte über eine mindestens 3- jährige Berufserfahrung verfügen

Ziel der Qualifizierung

Nach erfolgreicher Teilnahme an der Qualifizierungsmaßnahme können Sie bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen als sozialpädagogische bzw. weitere Fachkraft in einer Kindertageseinrichtung eingesetzt werden. Vertiefendes Wissen darüber hinaus muss in der Praxis in der Kindertageseinrichtung erworben werden.

Die Teilnehmenden erwerben bei Absolvieren der Qualifizierungsmaßnahme ein Überblickwissen in relevanten Themenbereichen der Kindheitspädagogik und Entwicklungspsychologie. Darüber hinaus werden erforderliche professionelle Handlungskompetenzen erworben und erweitert. Dabei steht die Verzahnung von Theorie und Praxis immer im Mittelpunkt.

Die Inhalte orientieren sich an den gesetzlichen Grundlagen des SGB VIII, § 45 ff, dem Kinderbildungsgesetz und den Bildungsgrundsätzen NRW in Anlehnung an das Kompetenzorientierte Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Fachakademien.

Umfang und Kursstruktur

Die Qualifizierungsmaßnahme ist modular aufgebaut und umfasst 4 Module in 27 Schulungstagen mit insgesamt 160 Zeitstunden (entspricht 213 Unterrichtsstunden). Davon werden 20 Tage à 8 Zeitstunden als Präsenzveranstaltungen (optional als Onlineveranstaltungen) durchgeführt. Die restlichen 7 Tage werden als selbstorganisierte Lernzeiten angeboten. Diese beinhalten drei Selbstlernphasen zu verschiedenen Themenkomplexen und die Vorbereitung einer Projektarbeit, deren Vorstellung den Abschluss der Qualifizierung bildet. Alle Lernzeiten werden von Dozent*innen begleitet.

Zur Unterstützung des individuellen Lernprozesses bietet der Bildungsträger Sprechstunden an.

Grundsätzlich gilt während des Kurses Präsenzpflicht, um im Rahmen der Vorgaben erfolgreich qualifiziert zu sein. Bei entschuldigtem Fehlen sollen die verpassten Inhalte nachgearbeitet werden, beispielsweise durch eine schriftliche Ausarbeitung des versäumten Lerninhaltes oder die Möglichkeit, diesen bei einem anderen Weiterbildungsträger der AWO nachzuholen.

Integraler Bestandteil der Maßnahme ist, dass die Teilnehmenden durch eine*n Mentor*in/Praxisanleiter*in aus ihrer Einrichtung begleitet werden, um so eine möglichst verbindliche Basis für einen kollegialen Austausch in der Praxis zu schaffen. Der/die jeweilige Mentor*in/Praxisanleiter*in sollte bei Anmeldung feststehen und wird über die Teilnahme an zwei Videokonferenzen zu Beginn und im Verlauf der Qualifizierung in den Qualifizierungsprozess mit einbezogen. Ferner bilden die Teilnehmenden im Kurs Reflexionsgruppen, um die Inhalte des Seminares gemeinsam zu reflektieren und wesentliche Erkenntnisse zu sichern. Durch die unterschiedlichen Unterrichtseinheiten begleitet Sie ein praxiserfahrenes und in der Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften erprobtes Dozententeam.

Inhalte

Jedes Modul behandelt ein relevantes Handlungsfeld.

Wenn Sie mehr über die Modulinhalte und Schwerpunkte wissen möchten, klicken Sie auf das entsprechende Modul!

Modul 1  Berufliches Selbstverständnis; Beziehungen gestalten und pädagogisch handeln

Modul 2 Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag; sozialpädagogische Bildungsarbeit professionell gestalten

Modul 3 Lebenswelten und Diversitäten wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern

Modul 4 Erziehungs- und Bildungspartnerschaften und Übergänge gestalten sowie im Team agieren

Die Qualifizierung schließt mit einem Tag der Kursreflexion und –evaluation in geselliger Atmosphäre ab.

Übersicht der Qualifizierung als PDF

Die Qualifizierung wird bei folgenden Bildungsträgern angeboten:

Margarete-Klug-Bildungswerk der AWO service gGmbH

Kursnummer 2022402 und 2022402B

Durchführungsort (wird kurzfristig bekannt gegeben):

Online

und/oder

Institut für Pflege und Soziales gGmbH, Industrieparkstraße 15, 52525 Heinsberg

Termine:

Terminplanung Kurs 2022402

Terminplanung Kurs 2022402B

Jeweils von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Kosten: 1.879,00 €

Wir sind nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz anerkannt, Sie können Teile dieser Qualifizierung als Bildungsurlaub anerkennen lassen. Eine Förderung über Bildungsscheck/Bildungsprämie ist ebenso möglich.

Anmeldung unter:

ulrike.thiele@awo-hs.de; 02451-91597-21

AWO Bildungswerk Rhein-Oberberg

https://www.awo-rhein-oberberg.de/component/kurse/termine/790.html?Itemid=292

AWO Bildungswerk Köln

https://www.awo-bildungswerk-koeln.de/aktuelles/detailansicht/start-der-qualifizierung-fuer-mitarbeitende-in-kindertageseinrichtungen-gemaess-der-personalverordnung/

https://www.awo-bildungswerk-koeln.de/programm/natur-paedagogische-fortbildungen/kurs/Qualifizierung+fuer+Mitarbeitende+in+Kindertageseinrichtungen/nr/Q21-267/bereich/details/kat/4/#inhalt

Die gesamte Ausschreibung ist auch auf der Seite der AWO Mittelrhein zu finden:

https://www.awo-mittelrhein.de/de/awo/aktuelles/news/veranstaltungen-fachtagungen-kinder-jugendliche-erwachsene/awo-fachtagung-kibiz/

Kurs 2023409

Inhalt: Kinder wachsen heute ganz selbstverständlich in einer digitalen Welt auf. Sie erkennen früh, welche Bedeutung mobile, digitale Medien für ihre Eltern und Bezugspersonen haben und möchten an deren Lebenswelt teilhaben. Auch Kitas stehen deshalb in der Verantwortung, Kinder in ihrer Kompetenz zu stärken mit digitalen Medien kreativ, kritisch und sicher umzugehen und sie dabei zu unterstützen, sich in der komplexen Medienwelt zurechtzufinden.Wie und wo lassen sich Neue Medien sinnvoll in den Kita-Alltag integrieren und was spricht für einen Einsatz digitaler Medien in der Frühpädagogik? Auf diese und weitere Fragen geht Katja Himstedt in der Fortbildung ein und wird die Chancen, aber auch die Risiken, Ängste und Gefahren gemeinsam mit den Teilnehmern diskutieren. Aktuelle Forschungsergebnisse und rechtliche Grundlagen werden genauso Teil des theoretischen Austauschs sein wie die unterschiedliche Nutzung von Medien in Familien und die Anwendung im pädagogischen Bereich.

Zielgruppe: Mitarbeitende in Kita oder Kindertagespflegepersonen

Dozentin: Katja Himstedt

Ort: online oder als Inhouse-Schulung

Termine: auf Anfrage (insgesamt 10 UE)

Gebühr: Inhouse 80,00 €/TN (mind. 10 Teilnehmende); online 95,00 €/TN

Kurs 2023410

Inhalt:
Neben grundlegenden Kenntnissen der praxisrelevanten Inhalte
und Methoden in der Heilpädagogik werden Werkzeuge an die
Hand gegeben, um gelingende Bedingungen für Interaktionen
mit den Familien und den Kooperationspartnern zu schaffen.Netzwerkarbeit und der Aufbau von Kooperationsstrukturen sind genauso Thema im Rahmen der inklusiven Arbeit wie Partizipation, kollegiale Fallberatung und Beobachtung und Dokumentation.

Zielgruppe: Kindertagespflegepersonen, die Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf betreuen oder betreuen möchten. Laut §22 Absatz 3 KiBiz erfordert die erhöhte Pauschale für die Betreuung von Kindern mit Behinderung in Kindertagespflege eine zusätzliche Qualifikation der Tagespflegeperson.

Dozentinnen: Silvia Sievert-Pollack, Elke Buckert

Ort: AWO service gGmbH, Am Wasserturm 22, 52531 Übach-Palenberg

Termine: 160 UE, davon 100 UE Präsenzunterricht und 60 UE Selbstlernen und Abschlusskolloquium.

  • 09.03.2023
  • 10.03.2023
  • 11.03.2023
  • 27.04.2023
  • 28.03.2023
  • 29.03.2023
  • 11.05.2023
  • 12.05.2023
  • 13.05.2023
  • 14.09.2023
  • 15.09.2023
  • 16.09.2023
  • 09.11.2023
  • 10.11.2023
  • 11.11.2023
  • 13.11.2023

Uhrzeiten: donnerstags: 17:30 bis 21.30 Uhr / freitags: 16.30 bis 21.30 Uhr / samstags: 9.00 bis 17.00 Uhr

Gebühr: 1.284 €

Termine für 2024:

  • 07.-09.03.24
  • 25.-27.04.24
  • 23.-25.05.24
  • 13.-15.06.24
  • 19.-21.09.24
  • 23.09.24    Lernergebnisfeststellung

Kurs 2022410

Inhalt: 

Mit BaSiK hat das Team von Renate Zimmer ein Beobachtungs-

verfahren entwickelt, dass die Sprachkompetenzen der Kinder

im  Alltag  ablichtet.  Im  Frühjahr  2021  ist  „Motorik  plus“  zur

Ergänzung erschienen. Bewegung ist der Motor sämtlicher Ent-

wicklung, Kinder lernen in mit und durch Bewegung.

Mit „Motorik plus“ sollen neben den sensorischen & motorischen

Kompetenzen auch kognitive Entwicklungsbereiche alltagsinte-

griert beobachtet werden können. Wir geben Ihnen einen Einblick

in das Verfahren. In vielen praktischen Einheiten erfahren Sie,

wie dieses Wissen Ihnen im Alltag helfen kann, um individuelle

Bildungsprozesse  anzustoßen,  Förder-  und  Forderplanungen

abzuleiten und um so zu einer zielgerichteten, ganzheitlichen

Dokumentation zu gelangen.

Zielgruppe: Mitarbeitende in Kita (insbesondere in Bewegungskitas) oder Kindertagespflegepersonen

Dozentin: Katja Himstedt

Ort: online oder als Inhouse-Schulung

Termine: auf Anfrage (insgesamt 3 UE)

Gebühr: 30,00 €/TN (mind. 10 Teilnehmende)

Das Margarete- Klug- Bildungswerk bietet Ihnen durch eine systematische Verknüpfung verschiedener Kompetenzbereiche ein funktionales Gesamtkonzept der Gewaltprävention. Durch eine individuelle inhaltliche Schwerpunktsetzung der verschiedenen Kompetenzbereiche eignet sich das Konzept für Mitarbeitende aus den Bereichen der Eingliederungshilfe, Altenhilfe, Jugendhilfe, Kliniken, Schulen und öffentlichen Verwaltungen. Dadurch ergibt sich ein individuelles Konzept mit dem Sie die Möglichkeit haben Aggressionen in Konflikten professionell zu reduzieren und auf Gewalthandlungen in unterschiedlichster Form sicher zu reagieren. 

Alle Kompetenzbereiche sind auch einzeln buchbar.

Kompetenzbereich 1 : StressmanagementStress verstehen und bewältigen (Kurs 2023411)

Dauer: 1 Tag (9.00-bis 16.30 Uhr)

In den vergangenen Jahrzehnten hat nicht nur in der Fachwelt, sondern auch bei der breiten Öffentlichkeit das Interesse an wirksamen und effizienten Stressmanagement Methoden deutlich zugenommen. Forschungsergebnisse belegen, dass psychische Belastungen und Stress eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von gesundheitlichen Beschwerden spielen. Dies gilt für das weite Spektrum der psychovegetativen Störungen (z.B.: „nervöse“ Magen- und Darmbeschwerden, Spannungskopfschmerzen usw.) aber auch für chronische Krankheiten wie etwa koronare Herzkrankheiten.  Stress und seine Folgen sind somit zu einem der bedeutendsten Gesundheitsrisiken geworden. Auf „Stress“ reagieren wir immer als ganzer Mensch mit unserem Körper, Gefühlen und Gedanken, was eine ganzheitliche Betrachtungsweise dieses Problems erfordert. Die Ausprägungen dieser Reaktionen sind aber bei jedem Menschen unterschiedlich. In diesem Seminar werden unterschiedlichste Handlungsmöglichkeiten zur Stressreduktion vermittelt, damit jeder Teilnehmende  seinen eigenen individuellen Weg zum gelassenen und gesunden Umgang mit Stress finden kann.

Die Seminarschwerpunkte richten wir nach Ihrem individuellen Bedarf aus. Mögliche Inhalte können sein:

  • Stress – was ist das eigentlich, Begriffsbestimmung
  • Körperliche Stressreaktionen und die Folgen für die Gesundheit.
  • Formen und Merkmale von Stressoren in Beruf und Alltag
  • Persönliche Stressverstärker identifizieren und bewältigen.
  • Ressourcen und Resilienz
  • Salutogenese und Selbstwirksamkeit
  • Stressbewältigung anhand der drei Säulen der Stresskompetenz
  • Vermittlung von instrumentelle Stresskompetenz
  • Vermittlung von mentaler Stresskompetenz
  • Vermittlung von regenerative Stresskompetenz
  • Selbsterfahrung und Gruppendynamische Übungen
  • (AT) Autogenes Training
  • (PMR) Progressive Muskelrelaxation

Dauerstress ist nicht nur Mitverursacher zahlreicher Erkrankungen, auch indirekt kann er sich negativ auswirken. So verhalten sich Menschen in Belastungssituationen, wenn sie sich unter Druck gesetzt fühlen, häufig gesundheitsschädigend: Sie rauchen mehr, ernähren sich ungesund, trinken mehr Alkohol, etc. Zudem steigt das Unfallrisiko, unsere Leistungsfähigkeit nimmt ab, wir machen mehr Fehler und fühlen uns häufig unwohl. Daher ist dieses Thema nicht nur für den einzelnen Mitarbeitenden interessant, sondern gelangt durch diese Sichtweise im Rahmen der Fürsorgepflicht der Arbeitgeber zu einer besonderen Bedeutung.

Veranstaltungsort:  Das Seminar wird aktuell nur als Inhouse-Schulung angeboten.

Kosten:  Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.

 

Kompetenzbereich 2:  Deeskalation und Gewaltprävention (Kurs 2023412)

2 Tage (9.00 bis 16.30 Uhr )

Wenn man das Wort „Gewalt“ hört, wird es oft zunächst mit sehr dramatischen Ereignissen in Verbindung gebracht. Das Spektrum von Gewalt bzw. deren Erscheinungsformen ist aber sehr groß und vielschichtig. Genau so vielschichtig sind die Aspekte der Entstehung von Gewalthandlungen.  Bei dieser Vielfalt der möglichen Ursachen von Gewalt ist es notwendig im eigenen Handlungsfeld vorkommende Dimensionen von Gewalt zu beschreiben und sich mit deren Ursachen und einer sinnvollen Prävention auseinanderzusetzen. Insbesondere in den Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens kommt den Themen Gewalt und Machtausübung eine besondere Bedeutung zu. Hier ist es wichtig die Gewalthandlung eines Menschen nicht losgelöst von seiner individuellen Lebenssituation und den institutionellen Strukturen zu sehen.

Das Seminar hilft Ihnen Gewalt als komplexes Phänomen zu begreifen und daraus kurzfristige sowie langfristige Präventionsmaßnahmen abzuleiten. Mit diesem Wissen und den im Seminar erlernten Strategien der Deeskalation, des Stressmanagements sowie der Reflexion der eigenen Person bzgl. Aggression verstärkender Denk- und Verhaltensmuster, werden Sie in der Lage sein, Ihre Klienten auf

Die Seminarschwerpunkte richten wir nach Ihrem individuellen Bedarf aus. Mögliche Inhalte können sein:

  • Systemtheoretische Begriffsbestimmung von Aggression und Gewalt
  • Achtsamkeit- eine Strategie für einen klientenorientierten Umgang und persönlicher Sicherheit
  • Reflexion der eigenen Verhaltens- und Denkmuster
  • Entwicklung eines individuellen Stressreduktionsplans
  • Deeskalierende und klientenzentrierte Kommunikation und Körpersprachentraning
  • Konstruktive Konfliktlösung im Umgang im Klienten und Angehörigen
  • Krankheitsbilder mit erhöhtem Aggressionsrisiko und deren Auswirkung auf die Arbeit
  • Institutionelle und organisatorische Präventionsmaßnahmen
  • Transparente Dokumentation von Gewalthandlungen in Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • Praktische Übungen, Fallarbeit und Rollenspiele in drohenden Eskalationssituationen vorzubereiten, um diese professionell begleiten zu können.

In einem für Sie individuell erarbeiteten Seminar werden die notwendigen Handlungskompetenzen der Mitarbeitenden erweitert, um ein sicheres und klientenorientiertes Vorgehen in drohenden Eskalationssituationen zu ermöglichen.  Ziel soll es sein, dass der Klient sich auch in solchen Situationen bei den Mitarbeitern gut aufgehoben fühlt, sodass eine weitere Beziehungsarbeit nicht dauerhaft geschädigt wird.

Veranstaltungsort :  Das Seminar wird aktuell nur als Inhouse-Schulung angeboten.

Kosten:  Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.

 

Kompetenzbereich 3 : „FeM“- Rechtliche Aspekte und Alternativen  / Professioneller Umgang mit freiheitseinschränkenden Maßnahmen (Kurs 2023413)

1 Tag (9.00 bis 16.30 Uhr)

Freiheitseinschränkende Maßnahmen bedeuten in erster Linie eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität und stellen immer einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen dar. Innerhalb der Pflegebranche hat sich das Bewusstsein im Umgang mit Freiheitseinschränkenden Maßnahmen in den letzten Jahren stark verändert. Die Reduktion von freiheitseinschränkenden Maßnahmen hat sich mittlerweile als eine der Kernaufgaben in der Pflege heraus kristallisiert und stellt somit ein klares Qualitätsmerkmal einer Einrichtung dar.

Viele Pflegekräfte arbeiten täglich in einer rechtlichen und ethischen Grauzone. Nicht selten stellt dies für das Pflegepersonal eine hohe Belastung dar. Aus  Erfahrungen/Studien  weiß man, wie schwer die Abwägung zwischen Fürsorgepflicht für den Klienten und der Freiheit des Klienten in bestimmten Situationen sein kann. Dieses Seminar wird Sie unterstützen, die notwendige Sensibilität im Umgang mit freiheitseinschränkenden Maßnahmen zu vertiefen und in einem rechtlich sicheren Rahmen die Notwendigkeit einer Maßnahme zu bewerten. Die vermittelten Werte entsprechen der Grundhaltung des Werdenfelser Wegs.

Die Seminarschwerpunkte richten wir nach Ihrem individuellen Bedarf aus. Mögliche Inhalte können sein:

  • Vermittlung einer professionellen pflegerischen Sichtweise auf freiheitsentziehenden Maßnahmen
  • Auswirkungen von FeM auf den Betroffenen
  • Argumentationshilfen im Dialog mit Angehörigen und Amtsgericht
  • Rechtliche Rahmenbedingungen im Bezug auf FeM
  • Abwägungsprozess bzgl. des Einsatzes von FeM
  • Alternativen von FeM und deren Wirksamkeit
  • Fallarbeit anhand von aktuellen Rechtsprechungen
  • Dokumentation von FeM und Zwangsmaßnahmen
  • Praktische Übungen und Selbsterfahrung
  • Handhabung und Grenzen des Segufix Systems
  • Implementierung von Arbeits- und Prozessabläufe im QM System

In diesem Seminar werden die notwendigen rechtlichen Kompetenzen sowie die praktischen Fähigkeiten erweitert, damit sich langfristig eine positive Pflegekultur in Ihrer Einrichtung etablieren kann, die zur Reduzierung von „FeM“ führt.Damit wird gleichzeitig den gesellschaftlichen Anforderungen der letzten Jahre und geltenden Qualitätsansprüchen an Einrichtungen im Gesundheitswesen Rechnung getragen.

Auf Wunsch kann dieser Kompetenzbereich im Rahmen eines Seminar durch andere Inhalte aus den weiteren Kompetenzbereichen ergänzt werden.

Veranstaltungsort :  Das Seminar wird aktuell nur als Inhouse Schulung angeboten.

Kosten:  Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.

 

Kompetenzbereich 4: Schutz- und Interventionstechniken„respektvoll, professionell“ (Kurs 2023414)

1 Tag (09.00 bis 16.30Uhr)

Das Seminar „Schutz- und Interventionstechniken“ bildet den Abschluss des Pro-Rak Gewaltpräventionskonzepts und ist als Ergänzung zu dem dritten Kompetenzbereich „FeM“ rechtliche Aspekte und Alternativen gedacht. Ein professioneller Umgang mit aggressivem und gewalttätigem Verhalten gehört für viele Mitarbeiter im Gesundheitswesen zum Anforderungsprofil ihrer Arbeit. Von Ihnen wird erwartet im Rahmen der Garanten- und Fürsorgepflicht in Situationen respektvoll und verhältnismäßig einzugreifen, um eine Gefährdung für den Klienten, den Mitarbeitenden oder einen Dritten zu verhindern.  Aus der Problematik heraus, in Krisensituationen physisch eingreifen zu müssen, kommt es bei Mitarbeitenden oft zu einer Überforderung, was ein professionelles Handeln nicht mehr möglich macht. Eine mögliche Konsequenz könnte ein unangemessener Einsatz von Gewalt sein.

Im Seminar werden standardisierte, strukturierte, an dem Erregungsniveau des Klienten angepasste Interventionstechniken vermittelt, die eine größtmögliche Sicherheit für alle Beteiligten gewährleistet. Aus diesem reflektierten verhältnismäßigen Vorgehen wird die Gefahr von Verletzungen für alle Beteiligten minimiert. Weitere Schwerpunkte werden auf die eigenen Schutztechniken der Mitarbeiter gelegt. Diese ermöglichen den Mitarbeitenden in Situationen, in denen sie angegriffen werden, verhältnismäßig zu reagieren, ohne den Klienten verletzen.

Die Seminarschwerpunkte richten wir nach Ihrem individuellen Bedarf aus. Mögliche Inhalte können sein:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen in Bezug auf Fixierungen und Zwangsmaßnahmen
  • Hilfen zur realistischen Situationseinschätzung / Abwägungsprozess der Notwendigkeit einer Maßnahme
  • Vermittlung des Stufenprogramms von schonenden Interventionstechniken (angepasst an das Erregungsniveau des Klienten)
  • Vermittlung von Transporttechniken
  • Vermittlung von Möglichkeiten der Stressreduktion für Mitarbeitende in Krisensituationen
  • Strukturiertes Vorgehen der Mitarbeitenden in Krisensituationen
  • Richtiger praxisorientierter Umgang und Einsatz des Segufix Systems (unter Berücksichtigung der Herstellervorgaben)
  • Begleitung des Betroffenen während der Maßnahmen und gezielte Unterstützung bei der Wiedererlangung der Selbstkontrolle
  • Nachsorge für alle Beteiligten
  • Schutztechniken für Mitarbeitende bei gezielten Angriffen
  • Fallarbeit anhand von aktuellen Rechtsprechungen
  • Dokumentation von FeM und Zwangsmaßnahmen
  • Praktische Übungen und Selbsterfahrung
  • Implementierung von Arbeits- und Prozessabläufen in das QM System

Auf Grund der Komplexität der Thematik wird empfohlen die Kompetenzbereiche drei und vier aufbauend zu vermitteln. Die im Kompetenzbereich drei vermittelte Grundhaltung gegenüber dem Einsatz von FeM bildet das Fundament im professionellen pflegerischen Umgang und Einsatz von Fixierungsmaßnahmen.

Veranstaltungsort :  Das Seminar wird aktuell nur als Inhouse Schulung angeboten.

Kosten:  Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Kontakt

Margarete-Klug-Bildungswerk Ulrike Thiele Leitung Bildungswerk
Am Wasserturm 22
52531 Übach-Palenberg
Tel.: 02451 9159721 Fax: 02451 9159720 E-Mail: mkb@service.awo-hs.de